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| | | Informatik | | Logische Agenten im Kontext der Effects Based O... | | | |
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Unbenanntes Dokument
Im Bereich der Effects Based Operations (EBO) stellt die Effektvorauswahl einen kritischen Faktor zur Bewältigung der Planungskomplexität dar. Dieser Planungsprozess soll mit Hilfe einer Knowledgebase (KB) durchgeführt werden, in der Wissen über die aktuelle Focus Area enthalten ist und die den operativen Planer unterstützen soll. Dabei ist die Struktur und Funktionsweise der KB - und davon abhängig auch ihr Potenzial - als sehr vielschichtig einzustufen.
Um mehr über diese Kriterien herauszufinden, bearbeitet der Lehrstuhl
für Softwarewerkzeuge
und Methoden für
Integrierte Anwendungen zusammen mit dem Institut für Technik Intelligenter Systeme der Universität der Bundeswehr im Rahmen des multinationalen CD&E Prozesses im Bereich der EBO eine Studie über die systemunterstützte Bestimmung geeigneter Effekte in operativen Planungsprozessen.
Dabei wird neben der konzeptionellen Entwicklung des Prozesses zur Effektvorauswahl ein Demonstrator entworfen. Zunächst werden hierfür Potentiale und Integrationsmöglichkeiten verschiedener Technologien wie die Beschreibungslogik, die Prädikatenlogik oder Produktionensysteme zum Aufbau der zu nutzenden Knowledgebase bewertet und soweit die Demonstration des Konzeptes dies erfordert - auch dementsprechende Anwendungen implementiert.
Die erste Stufe der KB stellt ein rein deskriptives ontologiebasiertes Modell dar, welches in einer zweiten Entwicklungsstufe durch Überführung in die Welt der Prädikatenlogik um proaktive Funktionen angereichert wird um so einen maschinenunterstützten Planungsprozess im Demonstratormaßstab zu realisieren. Zur Reduzierung des Implementierungsproblems wird dabei so weit wie möglich auf existierende Technologien wie die Web Ontology Language (OWL) und Softwaresysteme wie beispielsweise die Protege 3.1 Plattform zurückgegriffen. Als Ausblick soll eine Evaluation der Verallgemeinerbarkeit des szenarbezogenen Ansatzes gegeben werden, in deren Mittelpunkt die Identifizierung von domänenübertragbaren Elementen stehen soll. |
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