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Informatik
2004 - Model Driven Architecture & Komponenten
Diplomarbeit zum Thema "Fallstudienbasierter Vergleich von Komponentenmodellen auf Basis der Model Driven Architecture (MDA)"
  Aufgabenstellung:
Prof. Dr.-Ing.  Andreas  Karcher

  Betreuer:
Dr. rer.nat. Dipl.-Wirt.-Inf.  Thomas  Henschke

  Bearbeiter:
Michael Dunker

Problemstellung
  Zeitrahmen:
01. April 2004 - 31. Juli 2004

  Schlagworte:
Model Driven Architecture (MDA), Komponentenmodelle, komponentenbasierte Integration, .NET, Java Enterprise Beans, usw.

  Das Umfeld:
Die Professur für "integrierte Anwendungen" beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit methodischen Ansätzen zur Integration von Anwendungssystemen, beispielsweise in der Domäne des Product Lifecycle (Information) Management. Neben den klassischen CAx-Systemen und proprietären SW-Werkzeugen kommen dabei zunehmend Standardintegrationslösungen wie Product Data Management Systeme (PDM), Enterprise Ressource Planning Systeme (ERP) usw. zum Einsatz. Ausgehend von den bisher unbefriedigenden Erfahrungen mit der expliziten, schnittstellenorientierten Integration sind derzeit Bestrebungen im Gange, sowohl PDM- als auch ERP-Systeme als selbstbeschreibende, zur spontanen Integration fähige Komponenten zu betrachten. Neben diesen Initiativen wird zur Zeit von der Object Management Group (OMG) die sogenannte Model Diven Architecture (MDA) vorangetrieben und propagiert. Sie soll die Grundlage für die modellbasierte Transformation eines plattformunabhängigen fachkonzeptuellen Modells, in ein plattformspezifisches Modell und schließlich in eine beispielsweise komponentenorientierte Implementierung bilden. In dieser Arbeit gilt es, zu untersuchen und zu bewerten, inwieweit komponentenbasierte PDM- und ERP-Funktionsbereiche auf Basis der MDA integriert werden können.

  Die Aufgabe:
Entwicklung einer Fallstudie zur Integration von PDM- und ERP-Funktionalitäten auf der Basis existierender (und derzeit entstehender) Standards (PDTnet, PDM-Enabler, ERP-Enablern, ...), Erstellung eines plattformunabhängigen Modells (PIM), das den Szenarien der Fallstudie entspricht, Transformation des PIM in ein plattformspezifisches Modell (PSM) auf der Grundlage einer Microsoft .NET-basierten (Komponenten-)Middleware, Transformation des PIM in ein plattformspezifisches Modell (PSM) auf der Grundlage einer J2EE-basierten (Komponenten-)Middleware, Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur vergleichenden Betrachtung der beiden PSM (Ergebnisvergleich) sowie der beiden Transformationsprozesse (Prozessvergleich)