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Institut für Angewandte Systemwissenschaften und Wirtschaftsinformatik | |
Dr. rer. nat. Dipl.-Inf. Jens Römer | | | |
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| Funktion: |
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Angewandte Systemwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Sicherheitspolitik
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| Erreichbarkeit: |
E-Mail: jens.roemer@unibw.de
Büro: 41/2506
Telefon: +49 (89) 6004-2415
Telefax: +49 (89) 6004-3036
Home: weitere Informationen finden Sie
hier.
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| Postadresse: |
Institut für Angewandte Systemwissenschaften und Wirtschaftsinformatik Fakultät für Informatik Universität der Bundeswehr München Werner-Heisenberg-Weg 39 85577
Neubiberg
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| Sprechstunde: |
nach Vereinbarung
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| Forschungsschwerpunkte: |
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Fähigkeitsorientierte Verlustsysteme
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| Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der möglichst effizienten Bedienung von Out-Of-Area Missionen, die zufällig auftreten und einen bestimmten Bedarf an militärischen Fähigkeiten haben. Diese Fähigkeiten können durch verschiedene Einheiten bedient werden. Dies Auswahl der Einheiten zur Bedienung dieser gefordeteten Fähigkeiten kann durch eine Einplanungspolitik festgelegt werden. In der Arbeit werden die Konsequenzen der zur Verfügung stehenden Einheiten und der Wahl der Einplanungspolitik analysiert. Dazu wurde aufbauend auf der Theorie der Warteschlangensysteme ein Approximationsverfahren entwickelt, das die Bestimmung der Kenngrößen solcher Systeme ermöglicht. Die Arbeit wird durch einen Simulator, der in Diplomarbeiten entwickelt wird, ergänzt.
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| Projekte: |
SAS-065 NATO Network Enabled Capability (NNEC) C2 Maturity Model (Laufende Arbeit (Ende 08/2009))
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Projektleitung: Dr. D. Alberts (OSD-NII, USA) / Prof. Huber, ITIS e.V.
Auftraggeber: Zentrum für Transformation der Bundeswehr |
| The primary goal of SAS-065 is to create an NNEC C2 Maturity Model and use it to explore command and control concepts and issues including exploration of new network enabled command concepts such as collaborative planning and self-synchronization in an NNEC context.
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Konzeptvernetzung und Effektvorauswahl im Effects Based Operations (EBO) - Prozess(CD&E) (Laufende Arbeit (Ende 12/2006))
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Projektleitung: Prof. Karcher, ITIS e.V.
Auftraggeber: Zentrum für Transformation der Bundeswehr |
| Das Ziel der Studie liegt darin, ein zukunftsweisendes generisches Basiskonzept zu entwickeln, welches die militärischen Prozesse (SoSA, ONA bzw. KBD) syntaktisch, semantisch und pragmatisch verknüpft. |
SAS050 - New Command and Control Capabilities (abgeschlossen (Ende 12/2005))
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Projektleitung: Prof. Huber, ITIS e.V.
Auftraggeber: Zentrum für Transformation der Bundeswehr |
| In dieser Studie wird im Rahmen einer NATO-Studiengruppe ein Konzeptuelles Modell erstellt, mit dem Command & Control (C2) Prozesse und Strukturen abgebildet und analysiert werden können. Final Report:
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Theoretische, Praktische und Verfahrenstechnische Aspekte einer Architektur und Infrastruktur für verteilte Simulation in der BW (Laufende Arbeit (Ende 011/2006))
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Projektleitung: Prof. Lehmann, Prof. Hofmann, Prof. Waldraff ITIS e.V.
Auftraggeber: Wehrtechnische Dienststelle für Informationstechnologie und Elektronik WTD 81 |
| In dieser Studie wird eine Simulationsinfrastruktur (PSISA) auf ihre Eignung für verteiltete Simulationsanwendungen analysiert. |
Effects of Individual and Team Characteristics on Team Performance in Peace Support Missions
(Laufende Arbeit (Ende 03/2007))
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Projektleitung: Prof. Huber ITIS e.V.
Auftraggeber: Center for Edge Power - Naval Postgraduate School, Monterey |
| With a view to new operational and command and control concepts, modelling and analysis must explicitly account for human and organizational issues. Thus, knowledge of how and to what degree human and organizational issues affect joint decision making and collective action in and between teams is indispensable for assessing edge organizations in the context of network-centric operations.
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| Studentische Arbeiten: |
Diplomarbeit: Simulator fähigkeitsorientierter Verlustsysteme (abgeschlossen (10/04))
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| In dieser Diplomarbeit wurde ein Simulator zur Simulation fähigkeitsorientierter Verlustsysteme entwickelt. Weiterhin wurden verschiedene Einplanungspolitiken beschrieben und mit Hilfe des Simulators untersucht.
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Diplomarbeit: Mehrphasige Missionen in fähigkeitsorientierten Verlustsystemen (abgeschlossen)
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| Im Rahmen der aktuellen Forschungsarbeiten wurde am Institut 5 ein Simulator zur Untersuchung fähigkeitsorientierter Verlustsysteme entwickelt. Als fähigkeitsorientiertes Verlustsys-tem sei ein System bezeichnet, bei denen Missionen verschiedenen Typs unterschiedlich oft an das System herantreten und einen gewissen Bedarf an (militärischen) Fähigkeiten besitzen. Dem gegenüber steht ein Streitkräftepool der aus verschiedenen Klassen von Einheiten besteht, die jeweils unterschiedliche Fähigkeit anbieten. In aktuellen Arbeiten wurde die Fragestellung der Wahl einer optimalen Strategie zur Zuordnung von Einheiten zu dem Bedarf an Fähigkeiten der eintreffenden Missionen mit Hilfe des Simulators untersucht. Dieses Thema steht in enger Relation zur aktuellen fähigkeitsorientierten Streitkräfteplanung der BW und der NATO. Mit diesem Instrumentarium sollen die in der aktuellen Planung definierten Fähigkeiten und Zuordnungen zu militärischen Einheiten genutzt werden, um die Einsatzplanung der BW zu unterstützen. Werden die definierten Fähigkeiten für die Einsatzplanungen genutzt, können Einheiten deutlich flexibler genutzt und bereitgestellt werden. Dadurch kann die Einsatzplanung effizienter als bisher gestaltet werden, weil entweder weniger Einsätze abgewiesen werden müssen oder der Streitkräftepool unter Beibehaltung der Abweisungsraten verkleinert werden kann. Aufgabe dieser Arbeit ist die Erweiterung des Simulators auf Missionen die aus mehreren Phasen (Vorbereitung, Haupteinsatz, Nachbereitung) bestehen. Alle diese Phasen besitzen einen unterschiedlichen Bedarf an Fähigkeiten. Somit ergibt sich das Problem der Optimierung im Hinblick auf verschiedenen Zielgrößen. So könnte einerseits die Minimierung der Blockierwahrscheinlichkeiten zukünftiger Missionen ein Ziel sein. Andererseits verursachen die Entsendung und Rücksendung von Einheiten Transportkosten, die andererseits ebenfalls minimal werden sollen. Somit bestehen zwei konkurrierende Ziele die beide in der Wahl der Übergangsstrategie berücksichtigt werden müssen. Diese Entwicklung, Implementierung und Untersuchung dieser Übergangsstrategien sind die wesentliche Aufgabenstellung. Der bestehende Simulator wurde in JAVA implementiert. Für die Weiterentwicklung empfeh-len sich daher Kenntnisse dieser Sprache. Alternativ kann der Simulator jedoch auch in beliebiger anderer Programmiersprache implementiert und weiterentwickelt werden. |
Diplomarbeit: Genetische Algorithmen zur Optimierung fähigkeitsorientierter Verlustsysteme (abgeschlossen)
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| Unter einem fähigkeitsorientierten Verlustsystem sei ein Modell verstanden, in welchem stochastisch beschreibbare Forderungen eintreffen. Diese Forderungen benötigen zu ihrer Bedienung Fähigkeiten, die ihrerseits durch verschiedene Ressourcen bereitgestellt werden. Stehen für eine Forderung freie Ressourcen in erforderlichem Umfang nicht mehr zur Verfügung, muss sie abgewiesen werden und gilt als Verlust. Anwendungsfall dieses Modells ist die Unterstützung der Einsatzplanung von Streitkräften. Empirische Untersuchungen haben gezeigt, dass Einsatzhäufigkeit und -dauer von Streitkräften durch stochastische Prozesse beschrieben werden können. Diese Einsätze benötigen verschiedene militärische Fähigkeiten in unterschiedlichem Ausmaß. Diese Fähigkeiten werden ihrerseits durch militärische Einheiten unterschiedlichen Typs bereitgestellt. Da militärische Einheiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet sind, muss beim Eintreffen eines Einsatzes zunächst entschieden werden, welche Einheiten den Einsatz bedienen sollen. Diese Entscheidung wird durch die Einplanungspolitik bestimmt, die erhebliche Auswirkungen auf die Bedienbarkeit zukünftiger Einsätze und die individuelle Belastung der Einheiten besitzt. Im Rahmen der aktuellen Forschungsarbeiten wurde am Institut 5 ein Modell zur Analyse von fähigkeitsorientierten Verlustsystemen entwickelt. Mit diesem Modell können die Auswirkungen verschiedener Einplanungspolitiken und eines bereit gehaltenen Einheitenpools auf die Bedienwahrscheinlichkeiten eintreffender Missionen analytisch bestimmt werden. Eine Implementierung in C++ kann zur Verfügung gestellt werden. Die entwickelten analytischen Methoden bestimmen die Kenngrößen dieser Systeme und bilden somit die Grundlage für die Bewertung verschiedener Einplanungspolitiken. Auch bilden sie die Basis zur Optimierung dieser Systeme. Die Fragestellungen der Optimierung können dabei von der Minimierung der Kosten der militärischen Einheiten, unter der Vorgabe einer mindestens zu erreichenden Sicherheit gegenüber eintreffenden Einsätzen oder Maximierung der Sicherheit der Streitkräftestruktur unter begrenztem Budget sein. Die Aufgabe der Diplomarbeit ist es, die Eignung genetischer Algorithmen für die beschriebenen Fragestellungen der Optimierung fähigkeitsorientierter Verlustsysteme zu untersuchen. Diese sind konkret: 1. Bestimmung der optimalen Einplanungspolitik 2. Bestimmung des optimalen Einheitenpools unter Vorgabe a. eines maximalen Budgets b. eines minimal zu erreichenden Wertes des Systems. Dazu muss zunächst ein Überblick über genetische Algorithmen anhand einer selbstständig durchzuführenden Literaturrecherche erarbeitet werden. Anschließend müssen diese geeignet für die beschriebene Fragestellung implementiert werden. Die bereits entwickelten analytischen Methoden stellen die Basis zur Bewertung der durch die genetischen Algorithmen erzeugten Inputgrößen dar. Die Sprache der Implementierung ist freigestellt.
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| Biographie: |
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Geboren am 18.01.1977 in Leipzig |
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1995
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Abitur am mathematisch naturwissenschaftlichen Spezialschulteil des Albert Schweitzer Gymnasiums in Erfurt |
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1995-1998
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Ausbildung zum Offizier bei der Pioniertruppe |
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1998-2002
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Studium der Informatik an der Universität der Bundeswehr München, Abschluss als Jahrgangsbester |
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2002-2003
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tätig im Zentrum für Analysen und Studien der Bundeswehr (ZASBw), Bereich Operations Research, Ottobrunn |
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seit 2004
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Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Systemforschung und Operations Research |
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06.03.2006
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Promotion zum Dr. rer. nat. (summa cum laude) |
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